Chronologie der Instandsetzung des Bergmannsgrabes

Der Heimatverein hat bei den zuständigen Stellen (Friedhofsverwaltung, Grünflächenamt, RAG) angemahnt, wie baufällig und verkommen das Grabmahl für die verschütteten Bergleute sei. Nun sind erste Ergebnisse sichtbar: Die Birke wurde gefällt, das wuchernde Buschwerk links und rechts des Ehrenmals wurden komplett beseitigt, der Bodendeckerspiegel sieht deutlich gepflegter aus. Es gibt zwar noch einiges dran zu tun aber für´s erste sind wir schon sehr zufrieden.

   


Update Ostern 2020:

Es geht weiter mit der Restaurierung des Bergmannsgrabes: Unkraut wurde beseitigt, die Tafeleinfassung wurde gereinigt, das Relief der Namen wurde mit weißer Farbe ausgefüllt und ist damit wieder gut sichtbar. Auch wurde vor der Tafel ein Blumenspiegel mit Stiefmütterchen frühlingshaft angelegt. Wir sind begeistert, dass die zuständigen Stellen Wort gehalten haben und sich um die Aufwertung des Grabes bemühen.

    


Update Mai 2020:

Und weiter geht´s mit der Restaurierung des Bergmannsgrabes: Die Pfosten der Einfassung mit den Ketten wurde entfernt.

 


Update Juli 2020:

Am 10. Juli war der 115. Jahrestag des Bergwerkunglücks. Zu diesem Anlass hat der Heimatverein einen Kranz im Gedenken an die verunglückten Bergleute niedergelegt.

  


Update August 2020:

Nachdem aufgrund der Krisenbegleiterscheinungen der Lieferverzug des Materials überwunden wurde, hat der Steinmetz die Einfassung aus antrazith-farbenem Granit erneuert und eine neue zentrale Gestaltung angelegt. 17 schwarze Granitsteelen symbolisieren die 17 hier beerdigten Bergleute in einer optisch sehr ansprechenden Art und laden zum Innehalten und stillen Gedenken ein.

  

 


Update November 2020:

Die Grabfläche ist für die Aussaat eines bodendeckenden Rasens durch den Gartenbaubetrieb Friedrich vorbereitet. Passend zum Volkstrauertag am 15. November wurde seitens der Ruhrkohle AG ein Kranz zum Gedenken aufgestellt.

  


Update Mai 2021:

Die Instandsetzung des Bergmannsgrabes ist beendet. Die Grabfläche ist grafisch aufgewertet mit Bodendeckern bepflanzt, vier neue Zuckerhutfichten vermitteln dem Grabmahl einen optischen Abschluss in der Tiefe und lassen es als Gesamtkonzept erscheinen. Besonderer Dank hierfür geht an den Gartenbaubetrieb Friedrich und Herrn Krüger von der RWE/Ruhrkohle AG.

Die Kosten wurden zu 100 % von der RWE/Ruhrkohle AG übernommen.