Unsere Themenabende


 

 

      (4) Wenn Tote erzählen - Grabstätten aus Jahrtausenden      

 

Der 4. Themenabend stellte für uns einen bisherigen Rekord dar. Sage und schreibe 48 Teilnehmer interessierten sich am 20. Februar für archäologische Funde auf dem Gebiet von Oespel und Kley. 

Die älteste urkundliche Erwähnung Oespels datiert aus dem Jahre 882. Aber die Ansiedlung des Gebietes ist wesentlich älter, so beweisen es urzeitliche Funde die heute im Dortmunder Museums für Kunst- und Kulturgeschichte liegen. Sie stammen aus der Jungsteinzeit.
Urnengräber aus der Zeit von etwa 1200 bis 750 v. Chr., wurden 1946 auf einem Feld an der Kreuzung Alter Hellweg/ Overhoffstraße entdeckt. Bei Grabungen 1991 wurden 28 Hügelgräber nachgewiesen mit Verbrennungsresten in Urnen sowie Grabbeigaben.

Wenn Tote erzählen - Grabstätten aus Jahrtausenden im Dortmunder Westen
Über diese und andere spannenden archäologischen Funde, ihre Arbeit und Leidenschaft referierte die Archäologin und ehem. Leiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund Dr. Henriette Brink-Kloke, (stellv. Vorsitzende im Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V.), in einem bebilderten und mit interessannten Fakten gespickten Vortrag. Fotos: M. Winkler

 

   


 

 

      (3) Amphibien im Dorneywald      

 

Von vielen Menschen in Oespel und Kley unbemerkt wandern jedes Jahr in der Zeit von Februar bis April fast eintausend Amphibien zu ihrem Laichgewässer im Dorneywald. Weil sie dabei eine vielbefahrene Straße überqueren müssen, werden sie in Eimerfallen abgefangen und dann über die Straße gebracht. Dieser aufwendige Schutz, der jedes Jahr einen Zaunaufbau erforderlich macht, wird von ehrenamtlichen Amphibienschützern der Dortmunder Umweltschutzverbände geleistet, vor allem vom AGARD e.V.

Über diese Arbeit und die spannende Frage, welche Amphibien im Dorneywald vorkommen, berichtete der stellv. Vorsitzende der AGARD e.V., Bernd Gregarek, in einem reich bebilderten Vortrag vor 25 Teilnehmern, die trotz schlechten Wetters den Weg in den Dorfkrug fanden.

  
  

  



  

 

      (2) Ruhrbesetzung in Dortmund (1923-24)      

 

Im mit bis zu 32 Interessenten gut besuchten Dorfkrug in Kley, fand auch der zweite Themenabend des HvOK regen Anklang. Thema war anlässlich des 100. Jubiläums die Ruhrbesetzung in Dortmund (1923-24) mit Auswirkung auf Oespel-Kley.

Als Referentin wusste die renommierte Historikerin Gabriele Unverfert ein weitesgehend vergessenes Kapitel unserer Geschichte spannend darzustellen und mit Fotos und Propagandaplakaten illustriert zu begleiten.

Versierte, detaillreiche Ausführungen, sowie Bezüge zur heutigen Zeit, zogen die anwesenden Besucher über 90 Minuten in ihren Bann. Fotos: M.Winkler

 

  


 

       (1) Kleinzechen im Dortmunder Westen      

 

Der erste Themenabend des HvOK hatte Kleinzechen im Dortmunder Westen (spez. in Kley) zum Thema. Als Referent konnte Heinz-Ludwig Bücking, Vorsitzender des AK Dortmund vom Förderverein Bauhistorischer Stätten, gewonnen werden. Der Referent begleitete seinen Vortrag im, mit bis zu 38 Interessenten, gut besuchten Dorfkrug in Kley mit detaillierten Lage-, Schacht- und Flözplänen, Bildern und einem bisher selten gezeigten Film. Seine versierten, detaillreichen Ausführungen zogen die anwesenden Betrachter in ihren Bann. Fotos: M.Winkler